Was Ihre Pflanzen wirklich brauchen
Ein paar Grundregeln reichen meist aus, damit Zimmerpflanzen und Balkonkübel gesund bleiben – auch zwischen unseren Besuchen. Hier unsere wichtigsten Empfehlungen aus der Praxis.
Gießen nach Fühlen, nicht nach Kalender
Stecken Sie einen Finger zwei Zentimeter tief in die Erde. Fühlt sie sich trocken an, wird gegossen – fühlt sie sich noch feucht an, warten Sie ein bis zwei Tage.
Licht ohne direkte Mittagssonne
Die meisten Zimmerpflanzen mögen einen hellen Platz einen Meter vom Fenster lieber als direkte Sonne auf der Fensterbank, die Blätter verbrennen kann.
Luftfeuchtigkeit im Winter beachten
Heizungsluft trocknet viele Pflanzen aus. Ein Wasserschälchen in der Nähe oder gelegentliches Besprühen hilft besonders Monstera oder Calathea.
Töpfe mit Abzugsloch verwenden
Staunässe ist die häufigste Ursache für Wurzelfäule. Ein Topf mit Loch und eine Drainageschicht aus Blähton sorgen dafür, dass überschüssiges Wasser abfließt.
So sieht gesundes Grün aus






Drei Gruppen, drei Rhythmen
Nicht jede Pflanze will gleich behandelt werden. Diese grobe Einteilung hilft bei der ersten Einschätzung.
Grünpflanzen
Monstera, Ficus, Efeutute, Philodendron
- Gießen, sobald die obere Erdschicht trocken ist
- Vertragen Halbschatten gut
- Blätter gelegentlich abwischen
Sukkulenten & Kakteen
Echeveria, Aloe, Sansevieria
- Lieber zu selten als zu oft gießen
- Erde vollständig austrocknen lassen
- Möglichst viel direktes Licht
Blühpflanzen
Orchidee, Alpenveilchen, Hibiskus
- Gleichmäßige Feuchtigkeit statt Extreme
- Während der Blüte alle zwei Wochen leicht düngen
- Verwelkte Blüten zeitnah entfernen
Woran es meistens liegt, wenn eine Pflanze kränkelt
Gelbe, weiche Blätter
Meist ein Zeichen für zu viel Wasser. Gießpause einlegen und prüfen, ob der Topf ein Abzugsloch hat.
Braune, trockene Blattspitzen
Häufig zu geringe Luftfeuchtigkeit oder unregelmäßiges Gießen. Besonders im Winter relevant.
Hängende Blätter trotz feuchter Erde
Kann auf verdichtete oder alte Erde hindeuten, in der Wasser nicht mehr ankommt. Umtopfen hilft oft.
Kleine, klebrige Flecken
Deutet meist auf Schädlinge wie Schildläuse hin. Betroffene Stellen mit feuchtem Tuch abwischen und beobachten.
Was sich über das Jahr ändert
Wachstum beginnt
Guter Zeitpunkt zum Umtopfen und ersten Düngen nach der Winterpause.
Höherer Wasserbedarf
An heißen Tagen häufiger prüfen, besonders bei Balkonpflanzen in der Sonne.
Düngung reduzieren
Das Wachstum verlangsamt sich, weniger Nährstoffe nötig.
Seltener gießen
Weniger Licht bedeutet weniger Verbrauch. Abstand von Heizkörpern halten.
Sollen wir uns Ihre Pflanzen einmal ansehen?
Erste Beratung und Kennenlernen sind unverbindlich. Schreiben Sie uns kurz, worum es geht.